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3 Fragen: mobiLEOS Physio: Digitalisierung für Physiotherapeuten

Als Produktmanagerin für mobiLEOS Physio erstellt Maike digitale Prozesse für Physiotherapeuten. Die Software für Heilmittelerbringer soll den Papierkrieg zwischen Praxen, Patienten und Krankenkassen soweit wie möglich ersetzen. Maike erzählt im Interview, wie sie mit dem HMM.team diese Mission vorantreibt.

Maike, du bist Expertin für mobiLEOS Physio. Erklär doch bitte, wofür das Produkt entwickelt wurde.

mobiLEOS steht für mobile Leistungserbringer Online Suite. Mit der Plattform haben wir uns als erste im Markt auf den Bereich der Physiotherapie spezialisiert, um Prozesse hier tatsächlich zu digitalisieren. Physiotherapeuten können mit unserer Plattform ihre Abrechnung mit der Kasse auf ihrem Tablet abwickeln. Das ist insbesondere deshalb spannend, weil sie ja nicht immer in einer festen Praxis arbeiten, sondern durchaus auch mal unterwegs bei Patienten, im Krankenhaus oder ähnliches sind.

Was meinst du mit „tatsächlich digitalisieren“?

Mit mobiLEOS digitalisieren wir Prozesse. Das ist viel mehr, als zum Beispiel ein Blatt Papier durch ein PDF zu ersetzen, denn ein schlechter digitalisierter Prozess ist immer noch ein schlechter Prozess. Wir schauen, wie wir Physiotherapeuten die Abrechnung durch neue Prozesse erleichtern können und die laufen digital ab.
Ein Beispiel: Der Therapeut erhält die Papierverordnung. Er legt dann für den Patienten eine Papierakte an, lässt die Behandlungen vom Patienten auf der Papierverordnung abzeichnen und tippt dann alle Daten der Verordnung in eine Software ab, um einen digitalen Datensatz zu erhalten. Dieser wird für die Abrechnung mit der Krankenkasse benötigt. Der Therapeut scannt also die Verordnung ein, druckt die Rechnung für die Kasse auf Basis des digitalen Datensatzes aus und schickt alles in Papierform wieder an die Kasse. Ganz schön kompliziert, oder? Und hier setzen wir an. Das Papier brauchen wir nur noch einmal, da eine Originalverordnung zur Abrechnung laut Gesetz in Papierform bei der Krankenkasse sein muss. Der große Unterschied ist aber: Das Papier muss nur noch für einen einzigen Prozessschritt benutzt werden. Wir hoffen, dass sich auch da künftig in der Gesetzgebung noch etwas ändert und wir komplett auf die Papierform verzichten können.

Um solche Prozesse aufzusetzen, brauchst du sicher gute Branchenkenntnisse. Wie schaffst du es, die Bedürfnisse der Kunden im Blick zu behalten?

Ich habe meine berufliche Laufbahn selbst als Physiotherapeutin gestartet. Zuerst war ich angestellt in einer Praxis, die ich mit aufgebaut und in der ich strukturelle Grundlagen mitentwickelt habe. Später war ich dann im Krankenhaus angestellt, wo ich mich nebenbei auch um Prozesse, zum Beispiel der Einführung von Scrum Masters, gekümmert habe. Schon damals hat mich die viele administrative Arbeit gestört, die so viel Zeit frisst. Diese Zeit können wir lieber für unsere Patienten nutzen. Ich habe daraufhin also eine App mitentwickelt für die Therapie. So habe ich mich vom Start meiner Karriere immer sowohl mit der Physiotherapie beschäftigt als auch mit den Prozessen dahinter und wie man sie besser machen kann. Im letzten Jahr bin ich dann zur HMM gekommen und bringe dieses Wissen von beiden Seiten bei mobiLEOS Physio ein. Natürlich ist auch Kundenfeedback wichtig, um unser Produkt weiter zu verbessern. Und um uns stetig weiterzuentwickeln, müssen wir gesetzliche Anforderungen im Auge behalten. Zudem sprechen wir viel mit anderen Therapeuten und recherchieren im Netz nach Themen, bei denen im Bereich der Physiotherapie der Schuh drückt.

Klingt, als bräuchtest du ein ziemlich breites Wissen für deinen Job. Was sind denn deine Aufgaben als Produktmanagerin?

Eigentlich alles!? Ich sorge dafür, dass mobiLEOS Physio vorangetrieben wird. Das heißt, ich schaue, was neue Entwicklungsthemen sind, kümmere mich um Vertriebs- und Marketingstrategien für das Produkt, tausche mich mit anderen Produktmanagern aus, denn die Basis von mobiLEOS Physio liegt ja auch unter den anderen Produkten. Haben wir neue Anforderungen für mobiLEOS Physio gefunden, schreibe ich diese für die Entwicklung und begleite die Entwicklung bis zur fertigen Plattform. Ich bin also, wie die meisten anderen Kolleginnen und Kollegen bei HMM auch, im ständigen Austausch mit den unterschiedlichsten Bereichen. Langweilig wird’s hier jedenfalls nie!
Wir sind immer auf der Suche nach guten Leuten – ob Quereinsteiger oder Experte. Vielleicht ist ja auch für dich die richtige Stelle dabei? Bewirb dich initiativ oder finde deine passende Stelle unter Jobs.
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Darauf kannst du dich jetzt schon freuen!

Weiterbildung

Durch interne Schulungen oder externe Workshops, wenn wir es selbst nicht können.

Zeiterfassung

Wir erfassen unsere Arbeitszeit. 40 Stunden pro Woche. Flexible Arbeitszeit mit Kernarbeitszeit von 10 bis 15 Uhr.

Urlaub

Erholung muss sein: 30 Tage Urlaub pro Jahr. Jedes Jahr.

Freundlichkeit

Wir duzen uns. Alle. Uns zeichnet ein freundlicher und hilfsbereiter Umgang miteinander aus.

HMM Lounge

PlayStation. Kicker. Billardtisch. Gemütliche Sofa-Ecke. Plätze für die gemeinsame Pause.

Feiern

Sommer-Familien-Fest. Weihnachtsfeier. Gemeinsame Mittagspausen. After-Work-Partys.

Wasser

Wasser ist gut für uns. Bei der HMM gibt es darum kostenloses Wasser für alle Mitarbeiter.

Sonnenterasse

Bei schönem Wetter sitzen wir zum Meeting oder in der Pause gerne auf unserer Sonnenterrasse.