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De-Touro: Formel 1 der Gesundheitsbranch

De-Touro – nein, das ist keine der weniger bekannten Rennkategorien, sondern eine Plattform bei HMM. Dennoch geht es darum, möglichst schnell und unkompliziert von A nach B zu kommen. Oliver, Produktmanager, und Reiner, Vertrieb, erzählen im Interview, wie sie mit De-Touro das Leben von Patienten und Versicherungen leichter machen.

Oliver, du hast De-Touro quasi von den Anfängen an begleitet. Was kann die Plattform denn genau?

Oliver: De-Touro ist eine Plattform, über die Informationen zwischen Fahrdienstleistern und Krankenkassen ausgetauscht werden, um Patienten die Fahrdienstleistersuche abzunehmen und sie möglichst schnell und reibungslos zu ihren medizinischen Behandlungen zu befördern. Muss zum Beispiel ein Chemo-Patient zur Therapie gefahren werden, stellt die Krankenkasse einen Auftrag, beispielsweise für die Fahrten von 12 Behandlungen vom Wohnort zum Krankenhaus und wieder zurück über De-Touro ein. Diesen Auftrag über insgesamt 24 Fahrten schreiben die Krankenkassen also aus. Taxiunternehmen und Fahrer können sich dann für diese Fahrten melden.

Für schwer kranke Patienten hat das den Vorteil, dass sie sich nicht auch noch darum kümmern müssen, wie sie zu ihrer Therapie kommen. Die Kasse übernimmt die Suche nach einem Fahrdienstleister in dem Fall als Serviceleistung. Für Krankenkassen und Fahrdienstleister ist die digitale, einfache Abwicklung von Aufträgen und Abrechnung praktisch: Fahrer bekommen zuverlässig ihre Aufträge, Krankenkassen finden Fahrer, die zu gewissen Konditionen regelmäßige Aufträge übernehmen. So profitieren alle Seiten von unserer Plattform.
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Damit das Ganze funktioniert, braucht es ja einige Fahrdienstleister, die sich auf der Plattform anmelden und entsprechend auch deutschlandweit Fahrten übernehmen können. Wie stellt Ihr das denn an?

Reiner: Da komme ich dann ins Spiel. Seit einem Jahr bin ich bei der HMM und kümmere mich um den Vertrieb. Durch meine Erfahrungen in der Speditions- und Logistik-Branche kenne ich mich in diesem Bereich ganz gut aus. Am Anfang bestand für mich die größte Herausforderung darin, die Fahrdienstleister davon zu überzeugen, dass De-Touro auf ihre Wünsche und Bedürfnisse achtet und eben keine reine Ausschreibungsplattform ist, auf der sie sich nach belieben gegenseitig unterbieten können. Denn auf De-Touro sind bereits Verbands- und Vertragskonditionen hinterlegt. Und: Die Fahrdienstleister haben so planbare Krankenfahrten. Dadurch können sie Touren kombinieren und Umsätze durchaus steigern. Das Highlight ist natürlich, dass wir mit De-Touro komplett digital arbeiten.

Um diese Botschaften an die Fahrdienstleister zu bringen, haben wir viele Einzelgespräche geführt und Überzeugungsarbeit geleistet. In Zusammenarbeit mit der Marketing-Abteilung haben wir auch Facebook dafür genutzt: Über Testimonials haben wir gezeigt, wie zufrieden Fahrdienstleister mit De-Touro sind und so anderen mögliche Sorgen direkt genommen.

Mittlerweile sind wir gut und flächendeckend aufgestellt und zu den derzeit etwa 3.000 Fahrdienstleistern von klein bis groß kommen täglich neue hinzu.

Ihr passt die Plattform also auch laufend an die Bedürfnisse an?

Oliver: Ja, absolut. Da ergänzen Reiner und ich uns auch ganz gut. Ich als Produktmanager bin ja eher so der technische Part. Ich beobachte den Markt, schaue, was wir brauchen, damit das Produkt für die Zukunft passt, koordiniere die Entwicklung und Tests, plane, wie und wann neue Versionen ausgespielt werden. Reiner mit seiner Vertriebsperspektive kommt dann häufig mit Anforderungen, die er im Gespräch mit Kunden zu Ohren bekommt. Zusammen probieren wir dann zeitnah, Bedürfnisse zu erfüllen.

Was sind denn zum Beispiel solche Anforderungen, die ihr vom Kunden gehört, und dann umgesetzt habt?

Reiner: Vor einiger Zeit kamen mal einige Fahrdienstleister auf uns zu und haben erzählt, dass sie zwar die Rechnung und Abrechnung über De-Touro gut finden, aber dennoch separat steuerfähige Rechnungen erstellen mussten. die Belege seien nicht steuerfähig. Sie müssten dafür dann immer noch einmal extra Belege ausstellen. Damit die Fahrdienstleister den Zusatzaufwand vermeiden, haben wir die Abrechnungsdokumente entsprechend geändert, sodass sie diese jetzt auch direkt dem Steuerberaten und auch dem Finanzamt vorlegen können.

Oder von der anderen Seite betrachtet: Wenn bei der Krankenkasse aufgrund von Urlaub oder Krankheit ein Mitarbeiter ausgefallen ist und so den Zuschlag für die Fahrten nicht erteilen konnte, fiel diese Fahrt dann aus. Das war für alle Seiten natürlich ärgerlich. Deshalb sorgen wir nun dafür, dass Fahrten zukünftig auch automatisiert vergeben werden können.

Und für die Zukunft?

Oliver: Wir arbeiten immer daran, De-Touro zu erweitern. Wir wollen künftig zum Beispiel direkt beim Arzt ansetzen, sodass er die Verordnung schreiben kann und wenn ein Patient aus der Klinik kommt, steht schon ein Taxi bereit. Auch im Bereich Digitalisierung geht immer noch mehr. In Zukunft wollen wir unter anderem komplett papierloses Arbeiten ermöglichen. Dafür suchen wir natürlich auch immer gute Leute.

Darauf kannst du dich jetzt schon freuen!

Weiterbildung

Durch interne Schulungen oder externe Workshops, wenn wir es selbst nicht können.

Zeiterfassung

Wir erfassen unsere Arbeitszeit. 40 Stunden pro Woche. Flexible Arbeitszeit mit Kernarbeitszeit von 10 bis 15 Uhr.

Urlaub

Erholung muss sein: 30 Tage Urlaub pro Jahr. Jedes Jahr.

Freundlichkeit

Wir duzen uns. Alle. Uns zeichnet ein freundlicher und hilfsbereiter Umgang miteinander aus.

HMM Lounge

PlayStation. Kicker. Billardtisch. Gemütliche Sofa-Ecke. Plätze für die gemeinsame Pause.

Feiern

Sommer-Familien-Fest. Weihnachtsfeier. Gemeinsame Mittagspausen. After-Work-Partys.

Wasser

Wasser ist gut für uns. Bei der HMM gibt es darum kostenloses Wasser für alle Mitarbeiter.

Sonnenterasse

Bei schönem Wetter sitzen wir zum Meeting oder in der Pause gerne auf unserer Sonnenterrasse.