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Innovation vorantreiben – Marlen und das Projekt AVIDA

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Marlen, als Produktmanagerin von AVIDA/ Hilfsmittel beschäftigst du dich mit dem derzeit größten Veränderungsprojekt der HMM. Erzähl doch mal ein wenig mehr über deine Arbeit.

Mit AVIDA ändern wir die Infrastruktur unseres Programmierens und bauen damit eine neue Basis, nicht nur für unser wichtiges Produkt ZHP.X3 Hilfsmittel, sondern auch die anderen Dienste auf.»L’avida« ist ja eigentlich spanisch und bedeutet so viel wie, »das Leben«. Bei uns ist es aber eine Abkürzung für »Automatisierung, Versorgung & integrierte digitale Abrechnung«.

Der Ursprungsgedanke hinter AVIDA ist die Auflösung des (über Jahre) gewachsenen Monolithen und die Auftrennung in klare Microservices und UI-Komponenten, die eine flexible, moderne, robuste, wiederverwendbare und schnelle Basis für alle Anwendungen der HMM bildet. Denn in den vergangenen Jahren sind viele neue Produkte entstanden, von denen viele ineinandergreifen. Das hatte dann manchmal zur Folge, dass wir an einer Stelle an etwas geschraubt haben und an einer ganz anderen Stelle traten Seiteneffekte auf. Um die Basis nun wieder auf innovative, wartungsleichtere Füße zu stellen, bei denen es auch weniger Support bedarf, entwickeln wir Microservices. Diese Technologie können wir dann wie ein Baukastensystem flexibel für alle Services und weitere Produkte nutzen und jederzeit an einzelnen kleinen Bausteinen Anpassungen vornehmen oder sie ganz austauschen. Das bringt uns um einen riesigen Schub nach vorne und macht uns viel agiler.

Der Vorteil für unsere Kostenträger: Auch das Frontend wird neu. Intuitiver.

Und was genau sind deine Aufgaben?

Als Produktmanagerin habe ich das »große Ganze« im Auge. Ich selbst bin maßgeblich an der Weiterentwicklung beteiligt. In den letzten Jahren war ich im Bereich Service tätig. Dort habe ich einige Schmerzpunkte für unsere Kunden kennengelernt. Damals dachte ich häufiger »wie blöd, dass ich erst da klicken muss und dann dort« oder »warum bekomme ich erst nach diesem Schritt einen Hinweis, kann man das nicht ändern?«. Jetzt kann ich all diese Dinge zusammen mit den Designern und Entwicklern angehen. Die Nutzeroberfläche soll noch einfacher und charmanter für die Kunden werden, zudem soll sie moderner aussehen.

Wie sieht dieser Prozess denn aus?

Ich bespreche mit unseren User Interface Designern, also denjenigen im Unternehmen, die sich mit dem Design der Nutzeroberfläche beschäftigen, Anforderungen. Sie skizzieren mir dann erst einmal, wie ich es haben möchte. Dann wird das ganze fachlich und technisch beschrieben und das gebe ich an die Entwicklung weiter.

Was werden nochmal große Herausforderungen in den kommenden Monaten?

Wir dürfen die Schulungen, die auch hinter der Einführung einer neuen Software stehen, nicht außer Acht lassen. Das müssen wir bei unseren Kunden und auch bei unseren eigenen Mitarbeitern, die mit unseren Kunden arbeiten, abfangen. Es wird darum erst eine Pilotphase geben, in der einige IT-affine Mitarbeiter und Pilotkostenträger anfangen die neue Anwendung zu nutzen. Dann werden für alle Kollegen nach und nach neue Funktionen freigeschaltet und Schulungen veranstaltet, sodass wir einen geschmeidigen Übergang hinbekommen. Da kommt also noch einiges an Aufgaben auf uns zu. Und sicherlich wird die Entwicklung bei AVIDA/ Hilfsmittel über die kommenden Jahre weitergehen. So wie die jetzigen Produkte auch über die Jahre immer weiterentwickelt wurden.

Von der Zukunft in die Vergangenheit: Wie hast du eigentlich zur HMM gefunden?

Ich bin seit über 11 Jahren dabei und habe in der HMM.Qualitätssicherung angefangen. Nach einem dreiviertel Jahr habe ich in dem Bereich die Teamleitung übernommen und vier Jahre später die Abteilungsleitung HMM.Service für die Teams HMM.Support und HMM.Qualitätssicherung. Nach weiteren sechs Jahren und zu einem Zeitpunkt, wo ich nie damit gerechnet hätte diese Abteilung nochmal zu verlassen, tat sich dann die Chance auf, das Produktmanagement für AVIDA/ Hilfsmittel zu übernehmen. Die Stelle wurde neu geschaffen und jemand von intern dafür gesucht, da es besonders im Produktmanagement wichtig ist, das Unternehmen und die Kundenanforderungen gut zu kennen. Ich fand diese Gelegenheit super spannend und habe es bisher keine Sekunde bereut, die neue Herausforderung anzunehmen.

Das ist das coole an der HMM. Man kann tatsächlich auch nach Jahren in einer Funktion immer nochmal etwas Neues tun und es wird einem auch zugetraut.


Darauf kannst du dich jetzt schon freuen!

Weiterbildung

Durch interne Schulungen oder externe Workshops, wenn wir es selbst nicht können.

Zeiterfassung

Wir erfassen unsere Arbeitszeit. 40 Stunden pro Woche. Flexible Arbeitszeit mit Kernarbeitszeit von 10 bis 15 Uhr.

Urlaub

Erholung muss sein: 30 Tage Urlaub pro Jahr. Jedes Jahr.

Freundlichkeit

Wir duzen uns. Alle. Uns zeichnet ein freundlicher und hilfsbereiter Umgang miteinander aus.

HMM Lounge

PlayStation. Kicker. Billardtisch. Gemütliche Sofa-Ecke. Plätze für die gemeinsame Pause.

Feiern

Sommer-Familien-Fest. Weihnachtsfeier. Gemeinsame Mittagspausen. After-Work-Partys.

Wasser

Wasser ist gut für uns. Bei der HMM gibt es darum kostenloses Wasser für alle Mitarbeiter.

Sonnenterasse

Bei schönem Wetter sitzen wir zum Meeting oder in der Pause gerne auf unserer Sonnenterrasse.